Geschichte

Zur ersten Probe des Arbeitersinfonieorchesters Karl-Marx-Stadt, die am 10. März 1961 stattfand, erschienen bereits 20 Musiker zum gemeinsamen Spiel. Zu ihnen zählten solche verdienstvolle Mitglieder wie Waltraud Gottschalk, Bernd Matthes und Michael Fischer, die aus dem Niles-Werkorchester ins ASO kamen und noch heute aktiv im Sächsische Sinfonieorchester Chemnitz (SSO) musizieren. Zunächst nur als Streichorchester besetzt, machte es unter der Leitung von Helmut Daniel und Helmut Kammel seine ersten Schritte. Im Mai 1962 übernahm Rudolf Nestler, Violinlehrer an der Städtischen Musikschule, die Leitung des Orchesters.

Berliner Illustrierten: ""... Ich kann die Begegnungen mit diesem Orchester zu den Stunden in meinen Leben zählen, bei denen ich nicht nur Geber, sonder genauso Beschenkter bin. Es ist schon ein tiefer gehendes Erlebnis, wenn es Menschen gibt, die neben ihrer harten Arbeit alle Energie aufbieten, um immer mehr in dier Geheimnisse und Schönheit eines Musikwerkes einzudringen versuchen. Und wieviel Liebe gehört dazu, nicht nur Musik zu 'machen', sondern hart an der technischen Vervollkommnung einer Darbietung zu arbeiten...". Von 1973 bis 1990 gab es eine sehr fruchtbringende Zusammenarbeit mit der Staatskappelle Dresden, die während dieser Zeit auch den Konzertmeister des Orchesters stellte. Unter der Leitung von Günter Muck hatte das große Glück, sein Können in mannigfaltigen Konzerten im In- und Ausland unter Beweis zu stellen.
Interessant und lehrreich für das Orchester war auch die Teilnahme an vielen nationalen Ausscheiden, wie den Arbeiterfestspielen. Bei Dirigentenseminaren hatter es Gelegenheit, mit einer Vielzahl verschiedener Orchesterleiter zu arbeiten. In die Zeit der gesellschaftlichen Wandlungen in der ehemaligen DDR fallen zwei große Höhepunkte in die Arbeit des Orchesters. Dies ist das Konzert im Leipziger Gewandhaus im Februar 1989 und das Festkonzert zum 30-jährigen Orchesterjubiläum im April 1991.
Erstmals seit vielen Jahren trat das Orchester wieder mit einem begeistert aufgenommenen volkstümlichen Programm in Chemnitz und Wechselburg auf. Für das Programm mit dem erfrischenden Titel "Im Feuerstrom der Reben" konnten Nancy Gibson und Dietrich Greve vom Opernhaus Chemnitz verpflichtet werden.
Eine neue Erfahrung gewann das Orchester durch seine Beziehungen zum Instrumentalverein-Wuppertal e.V. Seit 1994 gibt es regelmäßige Kontakte zwischen beiden Vereinen und gemeinsame Konzerte in den Heimatstädten Wuppertal und Chemnitz. Auf der Tagesordnung stehen bei den Vereinstreffen neben den interessanten Fragen der Orchesterarbeit, auch die Schattenseiten des Laienmusizierens, welche mittlerweile die beiden Musikvereine gleichermaßen betreffen. Dazu zählen vor allem die angespannten Finanzsituationen, die es immer wieder zu meistern gilt. Aber auch die unterschiedlichen Herangehensweisen bei der Auswahl der Werke und bei der Probenarbeit sind interessante Fragen, die diskutiert werden.
Bereits 1998 begannen, trotz eines mit zehn Konzerten ausgelasteten Terminkalenders, die Proben für die Konzertreise. Mit der 1. Sinfonie c-Moll op.68 von Johannes Brahms, japanische Folklore mit großem Chor, der Hallenarie aus der Oper "Tannhäuser" von Richard Wagner und der Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel "Egmont" von Ludwig v. Beethoven war das Programm im wahrsten Sinne mit Schwierigkeiten gespickt. Um das immense Probenpensum zu schaffen, war ein ausgeklügelter Probenplan mit vielen Registerproben und Gesamtproben notwendig. Engagierte Unterstützung erhielt das Orchester dabei durch die Musiker der Chemnitzer Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Vor dem großen Ereignis folgte aber noch eine Reihe interessanter Konzerte in Chemnitz und der Region. Mit einem Benefizkonzert in der Chemnitzer Markuskirche unterstützte das Orchester den Aufbau dieses wunderschönen Kirchenbaus, der nun nach seiner Fertigstellung im Jahr 2000 zu einer der schönsten Spielstätten des Orchesters in Chemnitz geworden ist.
Zu den japanischen Kulturtagen im Wasserschloß Klaffenbach konzertierte das Kammerorchester mit Werken von Vivaldi, Mozart und Bach. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich in immer stärkerem Maße die alljährlichen Sinfoniekonzerte des Orchesters in der Stadthalle Chemnitz, zu denen im November 1998 auch das nunmehr dritte Gemeinschaftskonzert mit dem Instrumental-Verein Wuppertal e.V. gehörte. Mit der Solistin Gabriele Kupfernagel bei Beethovens Klavierkonzert Nr.1 hatte das Orchester dabei eine exzellente Solistin. Wie die Kritiken der Konzerte aus dieser Zeit belegen, erfüllt das Orchester dank der künstlerischen Arbeit von Wolfgang Behrend mittlerweile "fast professionelle Ansprüche". Bester Lohn dafür sind die ständig steigenden Besucherzahlen. Der seit dieser Zeit einsetzende rege Zulauf an neuen Mitgliedern, zu denen viele junge Musiker gehören, hat zu einer neuen, frischen und streitbaren Atmosphäre im Orchester geführt, die sich auch in musikalischer Hinsicht sehr positiv auswirkt. Nach unzähligen Proben und einer mehrtägigen Einspielphase startete das Orchester mit 40 Musikern samt Instrumenten am 26. August 1999 zur großen Gastspielreise in das 9000 km entfernte Hachioji, einer Textilstadt am Rande von Tokio.
Die Stadthalle Chemnitz feierte ihr 25-jähriges Jubiläum und der MDR wollte das Sächsische Sinfonieorchester ins Programm haben. Das waren neue Erfahrungen für die Musiker. Intensiven Proben folgten Aufnahmen im Tonstudio. Interessant und aufregend auch die Arbeit vor den Kameras. Im November schließlich wurde das Orchester bei der Veranstaltung "Asse 99" mit einem Preis für sein künstlerisches Schaffen geehrt.
Ein Novum in der Geschichte des Vereins und zugleich Höhepunkt des Jahres war der erste Orchesterball des Orchesters, der im ausverkauften Renaissance Chemnitz Hotel großen Anklang fand. Dank großzügiger Unterstützung durch die Geschäftsleitung des Hotels und der perfekten Organisation konnte dem Publikum ein unterhaltsames Programm in ansprechender Atmosphäre geboten werden. Im neu beginnenden Jahr beschritt das Orchester auch neue Wege bei der Programmgestaltung. Für sein Sinfoniekonzert im Juni des Jahres wählte es ausschließlich Werke nordischer Komponisten aus. Das Konzert mit Werken von Sibelius und Grieg wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und erhielt eine sehr gute Kritik (siehe Konzert-Mitschnitte auf CD). Größere Bedeutung bekommt in zunehmenden Maße die Arbeit mit dem Nachwuchs. Durch kontinuierliche Werbung konnten in den vergangenen Monaten etwa zwanzig neue Mitglieder gewonnen werden.
Mit dem "Tag der offenen Tür" widmete sich das Orchester vor allem den jüngsten Musikern. An diesem Tag durfte sich jeder einmal ausprobieren und in einem richtigen Orchester mitspielen. Im zweiten Sinfoniekonzert des Jahres hatte man sich für ein großes Wagnis entschieden. Auf dem Programm stand im zweiten Teil die bereits in Japan aufgeführte Sinfonie Nr. 1 c-Moll op.68 von J. Brahms. Für das Publikum und das Orchester war die Aufführung diese Meisterwerkes der Romantik ein großes Erlebnis. Mit Schwierigkeiten gespickt war auch der Auftritt des neu formierten Kammerorchesters. In der filigranen h-Moll Suite von J. S. Bach zeigte Alexandra Haubner, Soloflötistin des Orchesters, ihr brillantes Können. Besonders glücklich war das Orchester über die Einladung, bei der Festwoche anlässlich der nach langer Rekonstruktion wiedereröffneten Markuskirche Chemnitz ein Konzert geben zu können. Hatte es doch bereits mehrmals Benefizkonzerte für den Wiederaufbau in der in Rekonstruktion befindlichen Kirche gespielt. Krönender Abschluss des Jahres 2000 war der sehr gut besuchte zweite Orchesterball im Renaissance Chemnitz Hotel.

Mit MD Andreas Grohmann als neuen künstlerischen Leiter des Sächsischen Sinfonieorcheste
rs Chemnitz e.V. spielt das Orchester erstmals beim Deutschen Mozartfest 2003 in Chemnitz. Henneberg, Schumann und Tschaikowski stehen auf dem Programm. Im Sommer folgen ein Konzert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frankenberger Sommer“ und schließlich ein neuer Tag der offenen Tür des SSO im Orchesterprobenraum der Stadthalle Chemnitz. Etwa 150 kleine und große Gäste kommen. Die Begeisterung, sich mit Musik zu beschäftigen, vorzuspielen oder mit dem Instrumenten mitten im Orchester Platz zu nehmen, ist ansteckend. Im Oktober folgt der zweite Flug in den fernen Osten: nach vier Jahren wieder ein Gastspiel in Hachioji/ Japan, von dem neben dem gemeinsamen Konzert die herzliche Gastfreundschaft der Organisatoren und Musiker in wunderbarer Erinnerung bleiben. Am Ende des Jahres die Gestaltung der Auszeichnungsveranstaltung „Sachsen Asse 2003“ und schließlich das gelungene Sinfoniekonzert „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“ in der Stadthalle Chemnitz.Mit Wagner und Beethoven sowie dem Konzert für Kontrabass in h-moll von Bottesini wird im April 2004 erneut ein interessantes Sinfoniekonzert zu Gehör gebracht. Ein Konzert in Frankenberg sowie die zweite Konzertreise des Orchesters nach Italien lassen die Zuhörer beliebte Melodien aus Operette und Musical genießen. Der Radetzky-Marsch als eine der Zugaben, lässt keinen Italiener mehr ruhig auf dem Stuhl sitzen. Faszination anderer Art mit viel Beifall entsteht beim schon traditionellen Tag der offenen Tür in der Stadthalle Chemnitz. Die Festveranstaltung zu „30 Jahre Stadthalle“ unterstreicht die Verbundenheit mit dem wöchentlichen Probenareal. Nach dem Erfolg des Sinfoniekonzerts mit Werken von Grieg und Mozart, bei dem das Orchester von den Solisten Heidrun Sandmann und Hardy Wenzel fasziniert ist, entsteht die Idee, in Zukunft im Großen Saal aufzutreten.

Im Mai 2005 ist es dann soweit: im Großen Saal der Stadthalle konzertiert das Orchester gemeinsam mit den japanischen Freunden aus Hachioji. Ein kleines deutsch-japanisches Chorkonzert wird geboten, als Auftakt zu Rheinbergers Orgelkonzert, gespielt von Matthias Eisenberg, und zur Cäcilienmesse mit Svetlana Katchour, Erik Stokloßa und Egbert Junghanns als Solisten sowie dem Universitätschor der TU Chemnitz und der Singakademie. Der Saal ist ausverkauft. Für die japanischen Freunde und das SSO einer der Höhepunkte in sieben ereignisreichen Tagen, die die freundschaftlichen Beziehungen vertiefen. Auch mit dem Tag der Offenen Tür des Orchesters wird ein Raumwechsel ins Foyer der Stadthalle vollzogen. Wieder nutzen viele Kinder und junge Musiker das Angebot ein Orchester „anzufassen“ oder gar mit zu musizieren. Dieses Anliegen der Nachwuchsförderung steht auch im Hintergrund bei der Gestaltung des Sinfoniekonzertes im November, in dem Musikschülerinnen als Solisten des Doppelklarinettenkonzerts von Stamitz auftreten.
Sechs große Auftritte für das Jahr 2006 stehen für das SSO schon zu Jahresbeginn fest, kleinere werden noch hinzukommen. Ein anspruchsvolles, gefülltes Jahr durch den Wechsel der geforderten Programme, angefangen beim Neujahrskonzert in Seehausen, gefolgt vom eigenen Sinfoniekonzert mit Werken von Mozart und Sibelius, schließlich die Gestaltung des Tags der Musik gemeinsam mit der Singakademie Chemnitz, die Teilnahme am Eröffnungskonzert des 7. Europäischen Orchestertreffens und die Teilnahme am Sängerfest Chemnitz. Kein Wunder, dass dann im Weihnachtskonzert die Instrumente umso fröhlicher zum 45-jährigen Bestehen des Orchesters musizieren. So unterschiedliche Auftritte wie im Jahr 2006 fordern zwar enorm die Kräfte, bringen aber auch viel Spaß und Abwechslung. Denn wann kann man schon mit dem Pfeifvirtuosen Prof. Tamás Hacki musizieren? Ein weiteres Erlebnis besonderer Art war (vermutlich auch für das Publikum) die „Vorlesung“ von GMD G. C. Sandmann über das Funktionieren eines Orchesters, bei der wir gern das ungehorsame und schließlich folgsame Orchester mimten. Im Juli sorgt die Konzerttournee nach Südfrankreich neben Musik, Hitze und Besichtigungen dafür, dass der Zusammenhalt und das Miteinander im Orchester gestärkt werden. 2006 ist auch das Jahr, indem Dr. Daisy Weber als Vorstandsvorsitzende zum Tag des Ehrenamtes für ihr Engagement auf kulturellem Gebiet ausgezeichnet wird.

Das Sinfoniekonzert im April 2008 erfüllt den Traum so manchen Orchestermitglieds: die Sinfonie Nr. 9 e-Moll „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvorák steht auf dem Programm, dazu noch zwei Werke von Mozart. Doch selbst ein herunterfallendes Triangel konnte uns das Erlebnis nicht vermiesen. Die dankbar fröhlichen Gesichter am Ende der Sinfonie sprachen Bände und das Orchester war überglücklich, dass MD Andreas Grohmann es gewagt hatte, das Werk mit beinah endloser Geduld einzustudieren.
Die Mühe zahlte sich auch für die Konzerttournee nach Japan im August aus: unter dem Dirigat des japanischen Kollegen und gemeinsam mit den japanischen Freunden aus Hachioji ein neues schönes Konzerterlebnis mit Dvoráks Sinfonie Nr. 9 e-Moll. Die Konzertreise nach Japan bringt ein Wiedersehen mit altbekannten und neuen Musikern, Organisatoren und Choristen.
Bei interessanten Besichtigungen ist weit mehr als nur ein Hauch dieser oft fremden Welt zu spüren. Überall herzliche und liebevolle Begleiter, Dolmetscher und – Musikbegeisterte! Die Heimreise fällt schwer.

Doch es warten schon junge Musikerinnen und Musiker auf das Podiumskonzert, das zur Nachwuchsförderung beitragen will. Fünfzehn junge Orchestermusiker und sieben Solisten bekommen in Proben und schließlich im Konzert eine Plattform und können mit einem Sinfonieorchester musizieren. Proben und Auftritt spiegeln den Werkstattcharakter wieder, Lampenfieber und Gemeinschaftsgefühl sind neben den erfolgreich vorgetragenen Stücken sicher wichtige Erfahrungen des Konzertnachmittags in der Stadthalle Chemnitz.
Der letzte öffentliche Höhepunkt des Jahres ist das Adventskonzert des SSO, unterstützt durch Chöre des Dr.-Wilhelm-André-Gymnasiums sowie dem Kammerchor Chemnitz e.V. in der Stadthalle Chemnitz. Eine gemütliche und fröhliche Weihnachtsfeier beschließt auch in diesem Jahr wieder das Vereinsleben.
Im Jahr 2009 wagten wir uns an die Aufführung zweier Konzerte mit völlig
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nterschiedlichem Charakter. Die Aufführung eines zeitgenössischen Werkes stand für Mai auf dem Programm und für November war Filmmusik geplant. Beides sehr emotionale Konzerte. Am 09.05.2009 war unser erstes Konzert in der Stadthalle in Chemnitz zu hören. Das zeitgenössische Werk „Gespräche für Orchester“ wurde komponiert von Volker Hahn, geboren 1940 in Einsiedel bei Chemnitz und als Professor für Musiktheorie an der Hochschule in Dresden tätig. Es war nicht einfach für uns, auch die Proben hatten es in sich, aber wir haben es gut gemeistert. Um alles richtig verstehen zu können, war es sehr hilfreich, dass der Komponist dem Publikum sein Werk erläuterte. Wir konnten nicht jeden damit begeistern, aber man muss auch mal neue Dinge wagen. Es war auf jeden Fall eine neue Erfahrung für das gesamte Orchester und natürlich auch für unsere Zuhörer. Ein weiterer Gast dieses Abends war Cordula Eitrich, stellvertr. Konzertmeisterin der 2.Violinen in der Dresdner Philharmonie. Das Orchester begleitete sie als Solistin der Violinromanzen op.40 und op.50 von L. v. Beethoven. Außerdem erklang die Sinfonie Nr. 8 in h-Moll von Franz Schubert, welche großen Anklang fand. So war für jeden Gast etwas dabei. Ein gelungenes Konzert mit viel Beifall!
Am 12. Juni 2009 startete unsere SSO-Grillfete in Einsiedel, die vom Vereinsmitglied Maria Reschke organisiert wurde. Das schlechte Wetter hielt uns nicht davon ab, nette Gespräche zu führen, Blasmusik zu machen und einfach mal ausgelassen zu feiern und zu schlemmen. Essen, Schwatzen, Genießen- das peppt auch unser Vereinsleben auf und man hat dann auch wieder Lust auf anstrengende, intensive Probenarbeit.
Im Juli erhielten wir Besuch von einigen Gästen unseres Partnerorchesters aus Japan. Es war eine sehr erlebnisreiche Woche mit vielen Eindrücken. Schöne Erlebnisse waren u.a. die Landesgartenschau in Reichenbach mit viel Sonne, ein Grillabend bei Maria Grund und eine Erzgebirgsrundfahrt. Auch Ausflüge nach Leipzig mit dem Besuch der Thomaskirche und nach Dresden in die Frauenkirche begeisterten unsere japanischen Gäste. 2011 ist auch wieder eine Reise nach Japan geplant.
Alle freuen sich schon jetzt auf diese Tage mit großer Gastfreundschaft und vielen neuen Eindrücken.
Ein ganz anderes Konzert erklang im November 2009 - Filmmusik war angesagt!
Ein Wunsch vieler Orchestermitglieder und auch des Publikums. Anlässlich dieses außergewöhnlichen Konzertes veränderten wir sogar die Anzugsordnung von schwarz in schwarz-rot. Es sah top aus und verlieh dem ganzen Konzert die richtige Atmosphäre. Ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm mit Melodien aus Filmen von 1930 bis heute erwartete unsere Gäste, u.a. „Herr der Ringe“, „Star Wars“ sowie der Klassiker „ Es war einmal in Amerika“ erklangen. Auch Werke aus „Fluch der Karibik“ oder „James Bond“ durften nicht fehlen. Besonders bewegend war John William „Schindlers Liste“. „Zwölf Minuten Peter Kreuder“ ließen die Herzen unserer älteren Generation höher schlagen. Das Konzert wurde moderiert von Michael Seeboth aus Berlin. Hinterher gab es zahlreiche positive Fanpost. Allen wird das Konzert in sehr guter Erinnerung bleiben. Vielleicht mal wieder?
Der krönende Abschluss des Jahres 2009 bildete wie immer unsere Weihnachtsfeier im Dezember. in Arnsdorf. Es wurde viel gesungen und gelacht und natürlich Pläne für das nächste Jahr geschmiedet.
Ein wiedermal erfolgreiches Jahr ging zu Ende und wir dankten unserem Dirigenten Herrn Grohmann mit einem kleinen Präsent für seine unendliche Geduld mit uns.

Gespielt wurde auf 4 Konzertflügeln, die im Morgengrauen synchron gestimmt werden mussten, was sehr aufwändig für den Klavierbaumeister Holger Hofmann war. Aber es hatte sich gelohnt. Die Zugaben wollten kein Ende nehmen. Ein wundervoller Abend!
Ein Orchestermitglied heiratet! Dieses schöne Ereignis feierten wir mit unserer lieben Barbara Degen und ihrem Ehemann am Pfingstsamstag, dem 22.Mai 2010 in der Stadtkirche Zschopau. Herzlichen Glückwunsch von uns allen!
Im Mai lernten wir bei unserem Vereinswandertag, der treffenderweise „ Bläserwanderung mit Streicherbegleitung“
(2 Streicher, sonst Bläser) genannt wurde, das einzige private Raumfahrtmuseum Deutschlands kennen. Die anschließende Wanderung ging Richtung Talsperre Kriebstein durch blühende Wiesen. Solche Unternehmungen bieten immer wieder die Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Im Juni fand dann auch wieder unser bekannter Grillabend statt, diesmal bei schönem Wetter. 
Beim Arbeitseinsatz im Juli wurden das Notenarchiv und der Instrumentenraum mal wieder gründlich gesäubert und alle waren mit vollem Einsatz dabei.
Ein musikalischer Familiennachmittag am 19.09.10 ließ so einige Kinderherzen höherschlagen.
Nach einer erfolgreichen Orchesterstunde mit Vorstellung des Orchesters und einzelner Instrumente konnte man sich am reichhaltigen, selbstgemachten Büffet bedienen, an der Instrumentenpyramide sein Lieblingsinstrument ausprobieren, basteln oder einfach nur plaudern. Ein sehr netter Nachmitttag mit regem Besuch, der alle Kinder anregen sollte, ein Instrument zu lernen und Eltern dazu ermuntern, ihr gelerntes Instrument mal wieder aus dem Keller zu holen und bei uns mitzuspielen - nur Mut!
Neue Mitglieder sind bei uns immer herzlich willkommen!
Ein Programm zum Stadtfest und die Teilnahme an den Sachsenassen 2010 bereicherte unser Vereinsleben.
Der krönende Jahresabschluss war das Operettenkonzert am 20.11.10 mit 21 Werken aus Oper und Operette. Eine große Herausforderung. Unsere Solisten Nancy Gibson (Sopran), Hugo Mallet (Tenor) und Nora Scheidig (Solovioline) bereicherten das Programm. Dank unserer intensiven Probenarbeit am Probenwochenende und unseres künstlerischen Leiters Herrn Grohman konnte auch dieses ausdruckvolle Konzert wieder für alle zu einem unvergessenen Erlebnis werden.
Die Weihnachtsfeier musste leider wegen Schneesturm ausfallen - Schade!
2011- ein aufregendes Jahr beginnt – das SSO feiert 50-jähriges Bestehen. Das ist schon eine Leistung. Mitglieder, die schon die erste Probe des Arbeitersinfonieorchesters am 10.03.1961 miterlebt haben, sind heute noch aktiv dabei, so z.B. unsere Waltraud Gottschalk, Bernd Matthes und Michael Fischer. Ihnen gilt ein besonderer Dank!
Natürlich gilt der Dank auch all unseren Sponsoren, die unser Orchester über die Jahre finanziell unterstützt haben. Ohne diese Unterstützung wäre das Orchester wahrscheinlich nicht mehr existent.
Am 30.04.11 wollen wir das Jubiläum in der Stadthalle Chemnitz, im großen Saal, mit Werken von L. v. Beethoven, u.a. mit der berühmten 5. Sinfonie, gebührend feiern. Anschließend findet eine Feier in der Stadthalle statt.
Weiterhin sind geplant ein Galakonzert zum Muttertag am 08.05.11 im Gewandhaus Leipzig, ein Konzert zum Thema „Kultur trifft Wissenschaft“ am 18.06. im Hörsaalgebäude der Orangerie und natürlich ein Weihnachtskonzert am 04.12.11. Ob unsere Japanreise stattfinden kann, ist angesichts der schweren Naturkatastrophe, die z.Z. In Japan wütet, noch im Ungewissen. Wir wünschen jedenfalls den Japanern viel Kraft für die bevorstehende Zeit und dass der normale Alltag bald wieder einkehren kann.
Auf ein gutes Gelingen all unserer Vorhaben hofft das Sächsische Sinfonieorchester e.V.